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21.03.2013 Der Alltag macht das Jahr – Chronik 2012 des Landkreises Nordsachsen

Es hat 189 Seiten mit vielen Fotos - das "Jahrbuch 2012 des Landkreises Nordsachsen" in seiner nunmehr 11. Ausgabe. Am 21. März hatte Landrat Michael Czupalla, in das "Heide Spa“ Bad Düben zu dessen Premiere eingeladen. .
„Ein Buch lesen, ist Entführung aus dem Alltag“, sinnierte Landrat Michael Czupalla, doch beim Jahrbuch sei es eine Entführung i n den Alltag. .
Die Inhalte wurden vor allem von den Redakteuren der regionalen Tagespresse zusammengetragen. Die Fotos stammen von deren Bildreportern sowie freien Bildautoren und von Mitgliedern des Internetvereins Taucha. .
Im Jahrbuch komme die Lebensart und der Charakter der Region auf sehr augenscheinliche Weise zum Ausdruck, so der Landrat. Persönlichkeiten aus unserer Mitte, aus den Bereichen Kunst, Kultur und Sport werden vorgestellt und ihre Leistungen gewürdigt. Das gesellschaftliche Leben in seiner gesamten Bandbreite wird hier komprimiert widergespiegelt. Auch kleine Episoden das Alltags haben hier einen Platz gefunden. .
In drei lockeren Gesprächsrunden befragte der Leiter des Tauchaer Verlages, Prof. Dieter Nadolski, Persönlichkeiten, die im Jahrbuch verewigt sind. Dazu zählte der Autor dieses Beitrages in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Internetvereins und die auch in Taucha durch ihre Lesungen bekannte Gellert-Preisträgerin Susann Hastings. Die Buchpremiere wurde stilvoll vom Gitarrenensemble der Kreismusikschule Delitzsch, unter der Leitung von Sylvia Harbich, umrahmt.
Das "Jahrbuch 2012" kostet 9,95 Euro und ist im Buchhandel oder direkt beim Tauchaer Verlag erhältlich

23.08.2012 Nach Buchpremiere - Taucha hat jetzt eine Chronik

Autor Detlef Porzig, Herausgeber Steffen Pilz, Verlagsleiter Prof. Dieter NadolskiTaucha hat seit dem 23. August 2012 eine Chronik. Allein 155.000 Seiten der "Tauchaer Zeitung" der Jahrgänge von 1842 an galt es dafür zu sichten, schwer leserliche Handschriften aus alten Dokumenten zu entziffern und Fakten der unterschiedlichsten Quellen zusammenzutragen, zu bewerten und chronologisch einzuordnen. Zwei Werke gab es bisher, die sich mit Tauchas Geschichte befassten - ein 1866 erschienenes Buch des Kantors Johann Gottlieb Guth und fünf Aufsätze aus dem Jahr 1929 von Albert Damm.
Im Jahre 2006 begann der Tauchaer Detlef Porzig das Material für seine nun der Öffentlichkeit übergebenen "Chronik von Taucha - nebst Cradefeld, Dewitz, Graßdorf, Merkwitz, Plösitz, Pönitz, Seegeritz und Sehlis" zu bündeln und als chronologisches Nachschlagewerk auf 199 Seiten in einem im Tauchaer Verlag erschienenen Bucht zu veröffentlichen.
Etwa 200 Tauchaer, darunter der Bürgermeister, Stadträte und Vereinsvorsitzende verfolgten sehr interessiert die Buchpremiere im Saal des "Bowlingdschungel" mit Autor Detlef Porzig, Heimatsvereinschef Steffen Pilz als Herausgeber und dem Leiter des Tauchaer Verlages, Prof. Dr. Dieter Nadolski. Umrahmt wurde die festliche Veranstaltung vom Männerchor und den Parforcehornbläsern aus Taucha.
In seiner gewohnt launigen Moderation streute Prof. Nadolski geschichtliche Fakten aus der Weltgeschichte in die Runde, um sogleich einen Bezug zu Ereignissen aus der Region und/oder der Gegenwart herzustellen. So fand er über Sextus Iulius Africanus (geb. um 160/170), einem christlichen Gelehrten und Begründer der christlichen Weltchronistik, den Bezug zur ersten Tauchaer Chronik des 21. Jahrhunderts - auch um festzustellen, dass die Tauchaer Chronik mit Sicherheit in 100 Jahren noch als Nachschlagewerk genutzt werden wird. Im Übrigen: Nach seiner Ersterwähnung im Jahre 974, wurde Taucha im Jahre 1012 erstmals in einer Chronik erwähnt.
Beispielhaft, an Hand der im Buch zusammengetragenen geschichtlichen Fakten des Jahres 1912 aus Taucha, gewährte der Verlagschef im Gespräch mit dem Autoren einen Ein- und Überblick über die Systematik, mit welchen Ereignissen oder Inhalten der Leser des Buches rechnen kann. Es werden Tatsachen aus der Entwicklung der Industrie und des Handwerks genauso aufgelistet, wie Vereinsgründungen, Schuleröffnungen (in Sehlis), tödliche Unfälle, Selbstmorde oder Messerstechereien. Auch der Titel "Stadtrat" wurde im besagten Jahr erstmals verliehen und als in Sehlis eine verheerende Windhose große Schäden anrichtete, kam es, so vermerkt es der Chronist, zum einem enormen Katastrophentourismus mit 60 bis 70 Tausend Gaffern. Man erfährt auch, dass es in Taucha 1.293 Arbeiter gab, die in 66 Betrieben arbeiteten und dass es in den 341 Haushalten u.a. 196 Pferde, 4 Esel, 196 Rinder und 21 Bienenstöcke gab. (Ironische Zwischenbemerkung Richtung Bürgermeister: "Heute weiß die Stadt nur, wieviele Hunde es gibt - wegen der Hundesteuer").
Mit dem Jahr 1918 endet die Aufzeichnung. Detlef Porzig hat es sich zum Ziel gesetzt, mindestens noch einen zweiten Teil der Chronik bis zum Ende des 2. Weltkrieges folgen zulassen. Bis zum Jahre 1922 sind die Daten und Fakten schon geordnet.
Mehr als 100 Einzelpersonen, Firmen und Vereine haben mit der Finanzierung einzelner Bücher und Spenden die Herausgabe der "Chronik von Taucha" gefördert.
"Die Chronik von Taucha" ist im Tauchaer Verlag erschienen: ISBN 978-3-89772-216-3, Festeinband mit Schutzumschlag, 199 Seiten, Preis: 19,80 Euro. Das Buch kann im Buchhandel oder über den Verlag im Internet unter www.tauchaer-verlag.de erworben werden.
Bericht www.taucha-online.de Text und Fotos: Reinhard Rädler

27.04.2012 Mit dem Tauchaer Verlag auf den Spuren von Hironymus Lotter, dem Baulöwen von Sachsen

Prof. Nadolski und Susann Hastings An historischer Stelle, dort wo vor mehr als 1000 Jahren Tauchas Herz zu schlagen begann und wo vor 500 Jahren ein Schloss gebaut wurde und in dem vor 400 Jahren der sächsiche Kurfürst Georg I. zu Gast war, eröffnete Prof. Dieter Nadolski die Premiere des soeben druckfrisch in seinem Verlag erschienenen Buches von Susan Hastings: "Hieronymus Lotter - der Baulöwe von Sachsen". Diesen historischen Bezug hatte Nadolski bewusst gewählt, wollte er doch von der Autorin wissen, ob Lotter vielleicht auch beim Wiederaufbau des durch einen Brand 1533 vernichteten Tauchaer Schlosses mitgewirkt haben könnte. Aber Hastings musste den Professor enttäuschen: "Dafür gibt es keinen Beweis".
So stand im Mittelpunkt des vom Förderverein Schloss Taucha und dem Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Tauchaer Verlag organisierten Abends das Leben des Hieronymus Lotter, der einst als Nürnberger nach Sachsen kam um schließlich ab 1533 als Bürger/ Baumeister und Bürgermeister in der Messestadt Leipzig bis 1574 zu wirken. Besonders das Alte Rathaus ist mit Lotter eng verbunden, das 1556/ 57 in nur 9 monatiger Bauzeit unter seiner Leitung errichtet wurde. Dabei war Lotter aber eher Bauleiter als Architekt, wie Susan Hastings bei ihren Recherchen herausgefunden hat. Doch der Bau der Augustusburg bei Chemnitz, der Siegesburg vom sächsischen Kurfürst August I. sollte ihm zum Verhängnis werden. Er tanzt auf zu vielen Hochzeiten, muss sich hochverschulden, um den Bau vorfinanzieren zu können, um schließlich mit anzusehen, wie ein italienischer Baumeister mit dem weiteren Bau betraut wurde. Seinen schnellen Aufstieg hatte Lotter der kurfürstlichen Gunst zu verdanken, doch der Streit um die Augustusburg leitete den tiefen Fall des Baulöwen ein. Susan Hastings ist es mit diesem ihren neusten Buch gelungen eine "kurzweilige, sehr lesbare Geschichte zu schreiben ohne ganz auf historische Wahrheiten Rücksicht nehmen zu müssen" wie Ulrich Becker, Vorsitzender der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft feststellte. Becker hat das Geleitwort zum Buch geschrieben. Er und Jürgen Ullrich vom gastgebenden Schlossverein konstatiertren schnell Gemeinsamkeiten in den Zielen der beiden Vereine, Geht es der Lotter-Gesellschaft um die Förderung des Stadtgeschichtlichen Museums im Alten Rathaus, kümmert sich der Schlossverein um Erhaltung und Ausbau des Tauchaer Rittergutsschlosses. Als Dankeschön überreichte Becker an Ullrich die Festschrift zum 10-jährigen Bestehen der Hieronymos-Lotter-Gesellschaft. "Wir würden es gerne sehen, wenn auch aus Taucha Stifter nach Leipzig kommen würden, warb Becker für seine Gesellschaft. Ullrich umriss die Sanierung des Herrenhauses auf dem Schlossgelände und den Gräbern der Völkerschlacht von Manteufel und Bogue als weitere vordinglichste Aufgaben des Tauchaer Schlossvereins. Übrigens, erhält der Schlossverein einen Euro für jedes verkaufte Buch zur Sanierung der beiden Denkmäler auf dem Tauchaer Friedhof, wie Prof. Nadolski informierte.
Musikalisch wurde der Abend erstklassig durch Sandra Großmann umrahmt, die auf nachgebauten mittelalterlichen Instrumente für die entsprechende Stimmung im historischen Ambiente sorgte. "Als Tauchaer kann man Stolz sein, dass ein Verlag so etwas leisten kann", fasste Bernd Schneeweiß seine Eindrücke in Worte.
Bericht www.taucha-online.de Text und Fotos: Matthias Kudra

03.04.2012 Jahrbuch des Landkreises Nordsachsen in 10. Auflage erschienen

Prof. Nadolski und Landrat Michael Czupalla Premiere der zehnten Ausgabe des im Tauchaer Verlag erschienen "Jahrbuch des Landkreises", welches seit 2008 den Zusatz "Nordsachsen" trägt im Bad Dübener "Heide Spa". "Schon zehn Jahre lang wird in diesem Jahrbuch das wesentliche Geschehen im Landkreis für die Ewigkeit festgehalten", resümierte Landrat Michael Czupalla in seiner Grußansprache. "Hier sind bemerkenswerte Leistungen der Menschen aus unserer Mitte, in den Bereichen Soziales, Kunst, Kultur und Sportunseres dokumentiert, genauso wie Ereignisse, die unseren Landkreis im positiven oder auch negativen Sinne prägten, Beispiele für das Leben in unserer Region. Wir wollen in dieser Chronik auch die Leistungen der vielen ehrenamtlich engagierten Bürger würdigen", wie es Herausgeber Michael Czupalla formulierte.
Es sei vor zehn Jahren die Idee des Leiters des Tauchaer Verlages, Prof. Dieter Nadolski, gewesen, genau diese Geschehnisse zusammenzutragen. Das Buch sei in der Region nun schon ein begehrtes Nachschlagewerk und die Resonanz auf die Fülle der Fakten zeige "Wir sind angekommen!", so der Landrat.
In locker geführten Gesprächsrunden mit Personen, die im jüngsten Exemplar des Jahrbuches Erwähnung fanden, machte Verlagsleiter Prof. Nadolski die große Themenvielfalt des druckfrischen Bandes anschaulich: Gabriele Teumer, Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins Oschatz, erzählte von ihrem neuesten Projekt, der Erforschung der Schicksale von 18 Tausend Kriegsgefangenen in Oschatz und der Tauchaer Heimatvereinsvorsitzende, Steffen Pilz, berichteten von seinem Plan mit dem neu gegründeten Verein "Kleiner Schöppenteich e.V." das Gewässer naturnah zu sanieren und reaktivieren. LVZ-Fotograf, Manfred Lüttich wurde als "Fotograf mit einem Herz für Naturschutz" vorgestellt.
Edelgard Sängerlaub aus Krostitz widmet sich dem ungewöhnlichen Hobby der Fertigung von Collagen in einer Kombination aus Klöppelarbeiten und Aquarellen, wovon ein Exponat sogar die Sächsische Staatskanzlei ziert. Eine andere Art der Collagen, ist das Metier von Grafik-Designer Gerd Hämsch, der am 19. Mai in Eilenburg eine Ausstellung "Collagen des Lichts" mit am PC künstlerisch beeinflussten Collagen eröffnen wird. Der Leiter des Barockmuseums Delitzsch, Jürgen Geisler, blickte dagegen noch weiter voraus, als er von der geplanten Ausstellung "Historische Eisenbahn auf kleiner Spur" im Dezember berichtete.
Sozialdezernent Hans-Günter Sirrenberg wurde nach seiner kurzfristig übertragenen zeitweiligen Funktion als Geschäftsführer der "Collm-Klinik" Oschatz befragt, denn er musste die Aufgabe neben seinem eigentlichen Job ausfüllen. An seinen Titel "Professor" muss sich der Chefarzt im Kreiskrankenhaus Delitzsch, Prof. Dr. Lutz Schaffranietz erst noch gewöhnen, wie er sagt, vielmehr hofft er aber auf die baldige Zuerkennung der Klinik als "Lehr-Krankenhaus", damit man hier Ärztenachwuchs ausbilden könne. Prof. Dr. med. Christian Melzer vom Waldkrankenhaus Bad Düben, gab eine Anekdote zum Besten, wie er auf seinem Weg zum Professor damit zu "kämpfen" hatte, dass Patienten dachten, als er noch Privatdozent (also Professor ohne reguläre Professorenstelle) war, dass er nur noch Privatpatienten behandelt.
Die kurzweilige Buchpremieren-Veranstaltung wurde zum wiederholten Male stilvoll vom "Ensemble Conquista" von der Kreismusikschule Delitzsch, Außenstelle Taucha, umrahmt.
Bericht www.taucha-online.de Text und Fotos: Reinhard Rädler

16.03.2012 Die Mätressen galten als Statussymbol

Prof. Nadolski Lesen bildet. Lesungen auch, denn wer weiß auf Anhieb, dass Lola Montez als Geliebte König Ludwigs I. von Bayern, die letzte königliche Mätresse überhaupt war? Zur Lesung von Professor Dieter Nadolski aus "Die Affären Augusts des Starken" erfuhren die Zuhörer im Café esprit einiges über die Mätresse als Statussymbol der Königshäuser. Wenn "Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot!" heutzutage ein Beweis besonderer Zahlungskraft ist oder sein soll, galt Gleiches, wenn man sich damals eine Mätresse leisten konnte. 250 Jahre lang setzten Fürsten, hochrangige Adlige oder bedeutende Amtsträger viel daran, sich mit ihnen zu umgeben. Man ließ sich sogar im Umgang mit ihnen schulen
Besonders am Beispiel Augusts des Starken schilderte der Leiter des Tauchaer Verlages, welche Macht- und Ränkespiele die Mätressen an den Fürstenhöfen und in der Politik auslösten. 13 Mätressen hatte der Sächsische König in seinen 63 Lebensjahren. Neun Kinder hatte er tatsächlich gezeugt, 8 davon unehelich. Die ihm angedichteten 365 Kinder entstammten einem Gerücht, was Wilhelmine von Bayreuth, eine der Schwestern Friedrichs des Großen, aus Rache, weil er ein gegebenes Eheversprechen nicht einhielt, über ihn verbreitete.
Trotz vorangegangenem neunstündigen "Messestress" am Stand seines Verlages (Halle 5, Stand C 219) wurde es wieder eine kurzweilige Stunde, in der der Professor mit dem Buch "Das glorwürdigste Leben und die Thaten Friedrich Augusts des Großen" aus dem Jahre 1733 eine bibliophile Kostbarkeit präsentierte, aus dem nicht zuletzt auch einige Episoden in die Buchlesung einflossen.
Bericht www.taucha-online.de Text und Fotos: Reinhard Rädler

23.02.2012 Gelungene Buchpremiere als Auftakt einer Spendenaktion zur Sanierung von Grabmalen

Die Rocket-Troops von den Traditionstruppen 1813Am 23. Februar 1813 kamen nach dem unter Napoleon verlorenen Russlandfeldzug die ersten Wagen mit ausgemergelten und verstümmelten Soldaten auf dem Rückzug auch durch Taucha. Das ist der geschichtliche Hintergrund des im Tauchaer Verlag erschienenen und von Dr. Reinhard Münch verfassten Buches "Auf dem Weg zur Völkerschlacht - Die Sachsen im Jahr 1812".
Auf den Tag genau 199 Jahre nach diesem Ereignis präsentierten der Autor, der Tauchaer Verlag, der Heimatverein Taucha e.V. und der Förderverein Schloß Taucha e.V. vor etwa 100 Gästen im Bowlingdschungel, unter ihnen Gustav A. Steinert als Vertreter des Fördervereins Völkerschlachtdenkmal e.V. und Landespolizeipräsident Bernd Merbitz, das neueste Werk des Leipziger Autors.
Der 52jährige Versicherungsangestellte interessiert sich schon seit seiner Kindheit für die Geschichte. Ausschlaggebend für seine Leidenschaft dafür mögen auch seine häufigen Besuche des Leipziger Völkerschlachtdenkmals gewesen sein. Als Verlagsleiter Prof. Dieter Nadolski ihn als "den Fachmann in Sachen Napoleon bezeichnete", wehrte er bescheiden ab, denn er sei eher einer, der die geschichtlichen Zusammenhänge allgemeinverständlicher und populärer darstellt. Nachdem alle Fakten zusammengetragen sind und das Konzept steht, brauche er etwa 1 Jahr bis zum fertigen Buchmanuskript, schilderte der Autor. Zwei weitere interessante Projekte im Zusammenhang mit der Völkerschlacht sind schon in Planung
Viele der im Buch aufgeführten Ereignisse sind geschichtlich belegt; dafür, dass die Sachsen auch in "Crostitz" gewesen waren und dort durch den Gerstensaft der Brauerei Heilung fanden, "weil der hohe Reinheitsgrad wie Medizin wirke", fehlt allerdings noch ein eindeutiger Nachweis der tatsächlichen Anwesenheit. Dieser Passus war aber dem Geschäftsführer der Brauerei Krostitz, Wolfgang Welter, trotzdem Grund genug, das Geleitwort für das Buch zu schreiben. Nicht zuletzt ist die Brauerei unter dem Motto "Wahre Helden packen mit an" auch Premiumpartner bei der Sanierung des Völkerschlachtdenkmals.
Apropos Sanierung: Die Veranstalter wollen mit einer Spendenaktion die längst überfällige Sanierung der Grabmale des russischen Generalleutnants Gotthard Johann von Manteuffel und des britischen Captain Richard Bogue, die während der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 zu Tode kamen und hier begraben liegen, unterstützen.
Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Buches wird auf ein Spendenkonto fließen. Weiteren Ideen und Initiativen sind kaum Grenzen gesetzt. "Beteiligen kann sich quasi Jeder, ob Verein, Firma, Einzelperson, das ist völlig gleich. Jede Idee, jeder Beitrag ist willkommen. Wir brauchen etwa 40.000,- Euro!", so Schlossvereinsvorsitzender Jürgen Ullrich.
Wie Bürgermeister Dr. Schirmbeck erklärt hatte, stellt die Stadt Taucha 10.000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung, auch Brauereichef Welter kündigte Unterstützung an. Mit einer originellen Idee des Liebertwolkwitzers Dieter Schulze, der den Organisatoren ein Original-Los der "2. Geldlotterie für das Völkerschlachtdenkmal" aus dem Jahre 1903 übergab, könnte ein erkleckliches Sümmchen für den guten Zweck ersteigert werden.
Effektvoller Auftakt der Spendenaktion war eine kurze Gedenkfeier an den Grabmalen der beiden Völkerschlachtteilnehmer, zu der unter Führung von Captain der Rocket-Troops von den Traditionstruppen 1813, Manfred Mumme, Männer in historischen Uniformen aufmarschierten. Zu ihnen hatte sich auch Friedrich August I. der Gerechte, gesellt.
Spenden können auf das Konto 11 78 90 01 57, BLZ: 86055592, Kontoinhaber: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Taucha, unter dem Kennwort "1813 - 2013" eingezahlt werden.
Das Buch "Auf dem Weg zur Völkerschlacht - Die Sachsen im Jahr 1812" kann zum Preis von 9,95 Euro in jeder Buchhandlung gekauft oder beim Tauchaer Verlag bestellt werden.

Bericht www.taucha-online.de Text und Fotos: Reinhard Rädler

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